

Nagel als Berührungsreliquie,
Reliquienbild eines Altarraumes aus papier roulé mit Marienminiatur (Elfenbein)
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Öldruck,
Buchdeckel, Perlstickerei
das Altarsakrament
im Symbol des Kelches
1. Hälfte 19. Jh.


Votivgaben,
»Heilige Orte – Heilige Dinge«
Zeugnisse des Glaubens und der Frömmigkeit sind seit Jahrhunderten Devotionalien, die die Menschen von Wallfahrten oder Pilgerreisen mitbrachten und denen schützende, heilende oder gar Wunder wirkende Kraft zugeschrieben wurde.
Der Wandel der Glaubensvorstellungen ließ diese heiligen Dinge aus der Alltagskultur herausfallen und zu Sammlerobjekten werden. Der Bestand im Museum Katharinenhof umfasst Devotionalien aus dem 18. bis 20. Jahrhundert vom Niederrhein, aus Süddeutschland und den Niederlanden. Die heiligen Dinge sind mit den wichtigen Stätten des Christentums oder der Heiligenverehrung verknüpft.
Diese Orte liegen in der Ferne, wie Rom, Loreto oder Lourdes, aber auch in der Nähe, wie Kevelaer oder Kranenburg.
Eine große Zahl der Objekte wurde in Klöstern als spezielle Form der persönlichen Andacht hergestellt. Diese Dinge begleiteten die Gläubigen häufig über Jahrzehnte bis zum Tod.